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Düfte und Geschmäcker

Natur und Menschenwerk, die Produkte der Erde sowie erfahrungsreiche und genaue Arbeit sind seit Jahrhunderten die Grundlage der Gastronomie von Aragona, Comitini, Joppolo Giancaxio, Raffadali, Santa Elisabetta, S. Angelo Muxaro, Cianciana, Bivona, Cammarata, S.Giovanni Gemini, Casteltermini, Alessandria della Rocca, S.Biagio Platani und S.Stefano Quisquina.

Eine Küche in der größtenteils Gemüse, Käse, Eier und Fleisch verwendet wird. Hier sind die Vorspeisen so reichhaltig, dass es oft nur bei der Vorspeise bleibt. Zum Beispiel das "u tganu" aus Aragona, Spezialität des Osterfestes, welches aus verschiedenen Zutaten gekocht wird: Maccheroni, Ei, Hackfleisch, Tuma und andere Gewürze von Petersilie bis hin zu Safran und Zimt.


Auch das kleine Dorf Joppolo Giancaxio verfügt über eine Delikatesse: Meloneneis, welches in den Pasiccerien oder Cafès gegessen wird. Ein Leckerbissen ist auch der "u maccu" aus Raffadali, eine Bohnencreme mit kleinen Nudeln. Auf dem Teller wird diese noch mit Öl und Pfeffer verfeinert. Die Minestrone “finucchieddu” mit wildem Fenchel, frischen Erbsen und kleinen Nudeln ist auch zu empfehlen. Die Minestrone von San Giuseppe wird traditionell am 19. März gekocht und wird "Minestrone der Armen" genannt. Der Name kommt aus der Zeit, als dieses Gericht fast ausschließlich von den weniger Wohlhabenden gegessen wurde. Dabei wurde alles in einen Topf geworfen was übrig geblieben war: Reis oder Pasta, Gemüse und Hülsenfrüchte und auch getrocknete Kastanien.

Die drei kleinen Orte Angelo Muxaro, Cianciana und Bivona sind auf fruchtbarem Land erbaut. Eine schöne Gegend mit vielen Hügeln, Tälern, Wäldern und Flüssen, sowie den grünen Wälder von Monti Sicani oder dem spektakuläre Flusslauf des Flusses Magazzolo und dem Sonnenaufgang über dem Fluss Platani, zeigen diese wünderschöne Natur auf die voll von Farben ist. Die Bewohner dieses Ortes waren in der Lage das fruchtbare Land zu nutzen: Der Duft der Weiden und Landschaften, Weinberge, Olivenhaine, Mandelplantagen Weizen und Obstplantagen. Diese Zutaten werden verarbeitet und bilden die Grundlage der ländlichen Küche wie frisches Gemüse, schweres Olivenöl, gebratenes Fleisch, Käse und frisches Obst. Auch die Zitrusgewächse und Pfirsiche sind durchaus erwähnenswert, wie z.B. die
“pescabivona”, eine Pfirsich von süßem Geschmack und mit weißem, weichen Fruchtfleisch. Jedes Jahr findet auch die “Sagra Pesca Bivona“ statt, das Pfirsichfest von Bivona was jedes Jahr zu Ehren der Frucht im August stattfindet. Zur richtigen Jahreszeit gibt es in diesen Gebieten auch einige Wildarten. Besonders gut ist das süß-sauer eingelegte Kaninchen.

Eine besondere Erwähnung gebührt der Orte Cammarata, S.Giovanni Gemini, Alessandria della Rocca, S.Biagio Platani und S.Stefano Quisquina. Zwischen Bergen, Tälern, Flüssen und Wäldern beeindrucken die Orte ihre Besucher mit einer traditionellen und kulinarischen Gastronomie, reich an lokalen Produkten. Dank dieser Speisen wird Agrigentos Hinterland immer berühmter. Das Probieren der Speisen wird hier zu einem einmaligen Erlebnis: Wein und Käse ergänzen sich gegenseitig und Fleisch von Zuchttieren und Wild werden mit Kartoffeln und Käse vereint und mit Früchten verfeinert. Die typischen Restaurants im ländlichen Stil sind so gebaut, dass sie sich perfekt in die Natur einfügen und hinterlassen bei seinem Gast eine unvergessliche Erinnerung der ländlichen Gastronomie.

Aber um eines nach dem anderen anzugehen, beginnen wir bei der Ölproduktion.

Das Olivenöl extra vergine ist eines der Vorzeigeprodukte dieser Region und kann auch direkt mit der Bruschetta gegessen werden!

Der Käse kommt aus einer Region mit jahrtausendlanger Erfahrung in der Landwirtschaft und der exzellenten Erstellung von diesem. Hier gibt es noch Schäfer die eigens Pecorino- und Ricottakäse herstellen, den man dann auch direkt beim Schäfer käuflich erwerben kann. In Cammarata und S. Giovanni gehören die Käsearten Provola und Caciotta, die in Birnenform hergestellt werden, zu den typischen Produkten. In S. Stefano di Quisquina und in Cammarata kann man den Formaggio (Käse) di Santo Stefano di Quisquinia probieren, ein Käse der aus Schafsmilch, ab und an auch mit Kuhmilch vermischt, hergestellt wird. Seine Form hat die eines Zylinders und er besitzt eine weißliche Kruste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Beschreibung
Name: Düfte und Geschmäcker
Nächte
1